Wissenswertes über Panama

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Die Flora und Fauna Panamas

Pflanzenarten

  • Brachsenkräuter (Isoëtes) 
    • Isoetes panamensis
    • Isoetes storkii
  • Bärlappgewächse (Lycopodiaceae)
    • Huperzia acerosa
    • Huperzia bradeorum - Lycopodium bradeorum
    • Huperzia capillaris - Lycopodium guatemalense, Lycopodium capillare, Urostachys rubescens
    • Huperzia chiricana - Lycopodium chiricanum
    • Huperzia crassa - Lycopodium bonae-voluntatis, Lycopodium crassum
    • Huperzia cuneifolia - Lycopodium cuneifolium
    • Huperzia curvifolia - Lycopodium verticillatum L f var parvifolium
    • Huperzia dichaeoides - Lycopodium dichaeoides
    • Huperzia dichotoma - Huperzia lindeneri, Huperzia mortonii, Lycopodium dichotomum
    • Huperzia eversa - Huperzia ecuadorica
    • Huperzia filiformis - Lycopodium tortile
    • Huperzia foliacea - Lycopodium foliaceum
    • Huperzia funiformis - Lycopodium funiforme
    • Huperzia hippuridea - Lycopodium poseidonis, Lycopodium hippurideum, Huperzia boliviana
    • Huperzia hoffmannii - Lycopodium hoffmanii
    • Huperzia homocarpa
    • Huperzia lancifolia - Lycopodium lancifolium
    • Huperzia linifolia - Huperzia jenmanii, Lycopodium linifolium
    • Huperzia mesoamericana
    • Huperzia mollicoma
    • Huperzia polycarpos - Lycopodium polycarpos, Lycopodium cuatrecasasii, Urostachys cuatrecasasii
    • Huperzia reflexa - Lycopodium reflexum var reflexum, Huperzia bifida
    • Huperzia subulata - Lycopodium ewanii, Lycopodium subulatum
    • Huperzia talamancana
    • Huperzia taxifolia - Huperzia costaricensis, Lycopodium taxifolium
    • Huperzia tenuis
    • Huperzia tubulosa - Lycopodium tubulosum
    • Huperzia watsoniana - Lycopodium watsonianum
    • Huperzia wilsonii - Lycopodium wilsonii
    • Lycopodiella caroliniana (L. )
    • Lycopodiella cernua (L. ) - Lycopodium cernuum L var cernuum
    • Lycopodiella glaucescens
    • Lycopodiella steyermarkii
    • Lycopodium clavatum L. - Lycopodium contiguum, Lycopodium jussiaei Desv. ex Poir.
    • Lycopodium riofrio
    • Lycopodium saururus
    • Lygodium heterodoxum
    • Lygodium radiatum
    • Lygodium venustum
    • Lygodium volubile - Lygodium micans
  • Farne
  • Froschlöffelartige (Alismatales)
    • Aronstabgewächse (Araceae)
    • Sagittaria lancifolia subsp. lancifolia: Die mehrjährige, krautige Pflanze bildet kartoffelähnliche Knollen und kann eine Wuchshöhe von 1,5 m erreichen. Die Blätter sind groß, fest, lanzettlich und werden 25 bis 40 cm lang sowie 4 bis 10 cm breit. Die Blüten sind meist weiß und besitzen drei Blütenblätter. Die Pflanze wächst häufig in Sümpfen, an Bachläufen und Seen. In Panama ist ihr Vorkommen in der Kanalzone, Bocas del Toro und Darién nachgewiesen. Bilder bei >> plants.usda.gov
  • Gnetum
    • Gnetum leyboldii woodsonianum: Die zweihäusige Liane ist starkt verzweigt. In Panama ist sie vor allem aus den Regenwäldern in der Kanalzone, Coclé und Darién bekannt. Eine ausführliche Beschreibung und Bilder von Gnetum leyboldii woodsonianum bei >> Smithsonian Tropical Research Institute (englisch)
  • Ingwerartige (Zingiberales)
  • Koniferen (Coniferales)
    • Nordfolk-Tanne (Araucaria heterophylla, Syn. Araucaria excelsa): Die Norfolk-Tanne erreicht eine Wuchshöhe von 50 bis 70 m und ist in niedrigen Höhenlagen auf der Norfolkinsel heimisch. Sie wird auch Zimmertanne genannt, da sie eine der wenigen Nadelbäumen ist, die problemlos in der Wohnung gehalten werden kann. In Panama wird der Baum versuchsweise angebaut. Eine ausführliche Beschreibung und Bilder bei >> Wikipedia.org
  • Palmenartige (Arecales) 
    • Aiphanes hursuta
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Die Banane

Die ca. 4 m bis 5 m hohe Bananenpflanze ist kein Baum, wie fälschlicher Weise manchmal angenommen wird, es handelt sich vielmehr um eine Staude. Der"Stamm" ist ein nicht sehr stabiler Scheinstamm, der aus den steifen, dicht aneinander liegenden Blattscheiden der riesigen Blätter besteht - vergleichbar mit einem Lauchstängel. Von den ca. 500 essbaren Bananensorten kennen wir eigentlich nur die hochgezüchtete Exportbanane "Cavendish".

Die urspr üngliche Heimat der Bananenstaude sind die tropischen Regenwälder Südostasiens. Ende des 14. Jahrhunderts nahmen portugiesische Seefahrer die Banane von Afrika mit auf die Kanaren. Von hier gelangte sie 1516 als Gastgeschenk eines portugiesischen Mönches schließlich in die "Neue Welt" – auf die Insel Santo Domingo. D.h. erst im 16. Jahrhundert wurde die Banane dort eingeführt, wo heute der Hauptteil der Bananen für den Welthandel produziert wird.

Nur ihre weiblichen Blüten entwickeln Früchte, die zunächst nach unten wachsen und sich später der Sonne zuwenden. Darum ist die Banane krumm! Die Pflanze ist sehr anfällig für Krankheiten. Im Jahre 1930 wurde fast die gesamte Ernte von der sogenannten Panama -Krankheit befallen. Daraufhin wechselte man den Standort und legte neue Plantagen an der Pazifik-Küste an. Erst in den fünfziger und sechziger Jahren gelang die Zucht relativ resistenter Sorten und man nahm den Anbau auch an der Karibik-Küste wieder auf.

Der alternative Bananenanbau, der auf den Einsatz von chemischen Bekämpfungsmitteln völlig verzichtet, erfolgt in Mischkultur. Die "Waldbanane " gedeiht dabei im Schatten von Kakao- und anderen Bäumen. Die gefragten Exportmengen an Bananen könnten damit allerdings bei weitem nicht gedeckt werden, denn der Ertrag eines solchen Bioanbaus liegt um ein Vielfaches niedriger als der in Monokulturen. Von den ca. 500 verschiedenen Bananenarten haben die meisten nur lokale Bedeutung und werden nicht exportiert. Über 80 % der weltweit angebauten Bananen sind Kochbananen, die in vielen L ändern ein wichtiges Grundnahrungsmittel darstellen. Indien und Brasilien sind die Länder mit den größten Produktionsmengen an Bananen. Sie bauen allerdings fast ausschließlich für den Eigenbedarf an. Die meisten Bananen, die man im Supermarkt kauft, kommen aus den großen Exportländern Lateinamerikas: Ecuador, Costa Rica, Kolumbien, Honduras und Panama. Man spricht z.T. direkt von "Bananenrepubliken ", da der Bananenanbau und -handel hier einen Hauptpfeiler der Wirtschaft darstellt. Für die USA und die Staaten der EU sind Bananen ein bedeutsamer Importartikel. Innerhalb der EU ist die Bundesrepublik mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 11 kg - 14 kg im Jahr der bedeutendste Absatzmarkt.

Kokospalme

Die Kokospalme ist eine bedeutende und vielseitigst verwertbare Nutzpflanze. Neben Fisch ist die Kokosnuss als Fett- und Eiweißlieferant noch heute ein wichtiges Nahrungsmittel. Neben Nahrung liefert die Palme auch (Kokos-)Wasser, welches früher teilweise fehlendes Trinkwasser ersetzte. Ob Stamm oder Palmwedel, Rinde oder Wurzel, Blüte oder Nuss: Es gibt nichts an der Palme, das nicht vom Menschen verwertet wird. Überwiegend für den Export bestimmt ist das getrocknete Kokosfleisch (Kopra), nach Raffinierung und Desodorierung wird es als Speisefett (Palmin) genutzt. Das ausgepresste Öl dient außerdem als Haut- und Haarpflegemittel. Der Zuckersaft der Blüte wird zu Palmwein (Toddy) vergoren oder zu Sirup eingedickt. Rinde und Wurzeln der Palme enthalten Heilsubstanzen. Den bis zu 30 Meter hohen Stamm verarbeiten die Insulaner zu Bau- und Möbelholz. Die Palmwedel dienen zum Dachdecken und die langen, schmalen Blätter werden als Flechtmaterial für Matten und Körbe verwendet. Die Blattrippen werden zu Bürsten, Besen oder Fischreusen gebunden und aus den braunen Fasern der Basthülle werden Seile, Teppiche und Schiffstaue hergestellt. Die harten Nussschalen dienen als Trinkgefäß oder Heizmaterial. Die Kokospalme wächst auf nahezu sterilem, sogar salzhaltigem Boden und benötigt hohe Niederschlagsmengen. Kokospalmen können über 100 Jahre alt werden.

Würgefeige

Ficus crassicula, besser bekannt als Würgefeige , ist ein Hemiepiphyt und wird von Vögeln und Affen verbreitet. Ihre Samen keimen in den Astgabeln der Kronen und entsenden Luftwurzeln entlang eines Stammes in Richtung Boden. Im Laufe der Zeit bildet die Feige ein Netz rund um den Gastbaum und wird autark, wenn sie den Boden erreicht hat. Am Dickenwachstum gehindert, stirbt der eingeschlossene Baum ab und hinterläßt, nach seiner Kompostierung, das röhrenförmige Gitter der Feige.

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